Gideon
Ein biblischer Name aus dem Buch der Richter.
Datenübersicht
| Schreibweise (hebr.) | גִּדְעוֹן |
|---|---|
| Bedeutung | Hauer; (traditionell gedeutet als) der Fällende |
| Herkunft | Biblisch |
| Varianten | Gid'on |
| Aussprache (DE) | GI-de-on |
| Häufigkeit | Mittel |
Bedeutung und Herkunft
Gideon ist ein hebräischer Jungenname mit biblischem Ursprung. Im Buch der Richter (Richter 6–8) ist Gideon eine zentrale Figur, die Israel in einer Krisenzeit führt. Der Name wird traditionell mit einer Bedeutungsrichtung wie „Hauer“, „Fällender“ oder „Zerstörer“ in Verbindung gebracht; die genaue Etymologie kann je nach Quelle variieren. In jedem Fall ist Gideon ein Name mit starkem narrativem Hintergrund: Er steht für Führung, Mut und die Idee, in schwierigen Zeiten Verantwortung zu übernehmen – wobei ein Lexikon hier sachlich bleibt und den biblischen Bezug als Kontext nennt.
Bedeutungsseitig wirkt Gideon kraftvoll und aktiv. In Namensdeutungen wird daraus häufig Stärke, Entschlossenheit oder Durchsetzungskraft abgeleitet. Solche Deutungen sind kulturell geprägt, aber sie erklären, warum der Name als „stark“ empfunden wird. Für ein Namenslexikon ist entscheidend, die Grundbedeutung vorsichtig zu formulieren („traditionell gedeutet als …“) und die biblische Verortung zu nennen. Nutzer, die nach „Gideon Bedeutung“ suchen, erwarten meist genau diese Kombination aus Etymologie und biblischem Kontext.
Heute wird Gideon in Israel und in jüdischen Communities vergeben und ist auch in vielen westlichen Ländern bekannt, ohne überall häufig zu sein. Im deutschsprachigen Raum wirkt Gideon vertraut, aber nicht alltäglich. Varianten wie Gid’on tauchen in genauer Umschrift auf.
Varianten und verwandte Namen
Hinweis: Bedeutungen und Interpretationen von Namen können je nach Quelle und kulturellem Kontext variieren.
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Dieser Eintrag ist bewusst lexikalisch aufgebaut: Er sammelt die gängigsten Deutungen, Schreibvarianten und Verwendungskontexte des Namens Gideon in knapper, nachvollziehbarer Form. Je nach Quelle kann die Etymologie unterschiedlich hergeleitet werden (z. B. über Wortwurzeln, Lautähnlichkeiten oder historische Sprachkontakte). Für die praktische Namenswahl sind vor allem Bedeutung, traditionelle Einordnung und Varianten in anderen Sprachen relevant.